Auch wenn roter Rübensaft nicht alle begeistert, stecken in der roten Rübe, ob als Knolle oder Saft, besondere Vitamine mit beeindruckender Wirkung.
Welche Inhaltsstoffe stecken in der Roten Rübe?
Rote Rüben liefern zahlreiche Mineralstoffe wie Kalzium, Phosphor, Kalium, Magnesium und Eisen. Außerdem enthalten sie Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C sowie Folsäure. Der kräftig rote Pflanzenfarbstoff Betanin, der auch als natürlicher Lebensmittelfarbstoff genutzt wird, besitzt antioxidative Eigenschaften und kann die Zellen vor oxidativem Stress schützen.
Da viele der enthaltenen Nährstoffe empfindlich auf Licht und Hitze reagieren, empfiehlt es sich, die Rüben roh zu essen oder schonend zu garen, beispielsweise im Dampf.
Folsäure, Eisen und die B-Vitamine tragen wesentlich zur Blutbildung bei. Darüber hinaus unterstützen sie die Gefäßgesundheit, indem sie Ablagerungen vorbeugen, die zu Arteriosklerose führen können. Solche Gefäßverengungen erhöhen das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Eisen spielt zudem eine wichtige Rolle beim Sauerstofftransport im Blut.
Besonders sinnvoll ist der Verzehr in Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln. Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme und kann dazu beitragen, die Umwandlung von Nitrat in gesundheitsschädliches Nitrit zu vermindern.
Worauf sollte man achten?
Menschen mit einer Neigung zu Nierensteinen sollten jedoch vorsichtig sein: Aufgrund des hohen Oxalsäuregehalts empfiehlt es sich, rote Rüben nur in Maßen zu konsumieren.
Übrigens: Eine vorübergehende rötliche Verfärbung von Urin oder Stuhl nach dem Verzehr ist unbedenklich. Sie wird durch den natürlichen Farbstoff der Rübe verursacht und ist harmlos.
Beim Kauf ist es wichtig, auf feste Knollen ohne Druckstellen zu achten. Die Schale sollte unbeschädigt und glatt sein. Frische, rohe Rüben halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks ungefähr eine Woche. Gegarte Rüben sind hingegen empfindlicher und sollten möglichst bald verzehrt werden. Luftdicht verpackt und gekühlt bleiben sie maximal einen Tag frisch. Für die Lagerung empfiehlt es sich, die Knollen in Papier oder Folie einzuwickeln und vor Licht zu schützen.